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Die schrittweise Entmündigung von uns allen

Es gab Zeiten, in denen hat man sich toleriert. Dafür brauchte man keine Verbote, man war einfach höflich zueinander. Das ist wohl nicht mehr so, denn mittlerweile könnte man meinen Raucher wären die größten Arschlöcher auf dieser vermaledeiten Welt, die nur die pure Zerstörung aller anderen und sich selbst im Kopf haben.
Doch fangen wir ganz piano an: in Schleswig-Holstein ist aller Wahrscheinlichkeit nach bald das Quarzen auf Spielplätzen verboten. Damit hätte ich kein Problem, denn auf Spielplätzen haben Zigaretten wahrlich nichts verloren. Nur hat man mit diesem Verbot einen Stein ins Rollen gebracht. Erneut wird neidisch nach Schweden geschaut, wo Raucher sich seit kurzem auch auf öffentlichen Plätzen keine Fluppe mehr anstecken dürfen. Das ist doch toll! Schließlich ist in unserem Leben alles schwarz-weiß. Nichtraucher sind gut, Raucher sind böse. Vielleicht trifft mich das besonders, eben weil ich nun mal gerne zum Glimmstängel, am liebsten einen von der Marke "Camel"…
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Der Pfad zur linken Hand

Wenn im allgemeinen Volksmund von "Satanisten" die Rede ist, dann meist im Zusammenhang mit obskuren Ritualmorden und Teufelsanbetungen. Dieser Zusammenhang ergibt Sinn, denn im Mittelalter stand das Wort Satanismus vor allen Dingen für Blasphemie und die war (gelinde gesagt) nicht sehr gerne gesehen. Euch ist sicherlich aufgefallen, dass damals zwischen dem etablierten, "rechten" Glauben wie beispielsweise dem Christentum und dem Satanismus kaum eine Differenz zu erkennen war. Die einen huldigten eben Satan, die anderen beteten zu Gott.
Das alles sollte sich schlagartig durch einen Mann namens Anton Szandor LaVey ändern. Dieser war Autor der "Satanischen Bibel". Mit diesem Werk definierte er eine moderne und zeitgemäße Version des verstaubten Satanismus. Fortan war der Mensch selbst Satan. Frei nach dem Motto: ich lebe mein Leben wie ich will, denn in den Augen LaVeys ist jeder Mensch "Gott". Am deutlichsten hat er seine Lebenseinstellung in d…

Das Klimafasten kann beginnen!

Die Klima-Hysterie greift weiter um sich und macht mittlerweile nicht mal mehr vor der evangelischen Kirche halt. So ruft diese nun dazu auf, vom Aschermittwoch bis hin zum Ostersonntag fürs Klima zu fasten (Quelle). Ich persönliche halte vom Fasten nur wenig, da ich zwar auf dem Papier katholisch bin, aber ohnehin alsbald aus der Kirche austreten möchte und ein eher atheistisches Weltbild vertrete. Wer fasten will kann das gerne machen, schaden kann es jedenfalls nicht. Lächerlich finde ich nur, dass hier der Glaube für den Klimaschutz instrumentalisiert wird.
Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit tut Leib und Seele gut: Spüren und erleben, was ich wirklich brauche und was wirklich wichtig ist für ein gutes Leben im Einklang mit der Schöpfung. Puh, das ist harter Tobak. Die Bewegung "Fridays for Future" befindet sich ja schon im sekten-ähnlichen Terrain, das hier ist jedoch noch mal eine Stufe krasser. Mit dem Aufruf zum "Klimafasten" jagt man schlagartig…

The future has no gender

Gleichberechtigung ist geil, nur versteht irgendwie niemand die Bedeutung des Wortes. Lina Burghausen, eine bekannte Promoterin, Journalistin und DJane, von der ich allerdings noch nie etwas gehört habe, will nun ein Label ausschließlich für Rapperinnen an den Start bringen. Ihr merkt schon: mit Gleichberechtigung hat das nichts zu tun. Stellt euch mal vor, was es für einen Shitstorm auslösen würde, wenn Universal plötzlich von heute auf morgen sich dazu entscheiden würde nur noch männliche MCs unter Vertrag zu nehmen. Das wäre dann wahrscheinlich "frauenfeindlich" und "diskriminierend". Das beste kommt jedoch noch!
Es geht bei dem Label nicht um Diskriminierung männlicher Künstler, aber wir möchten mit dem Label offensiv nach außen kommunizieren, dass weibliches Talent bei uns auf offene Ohren stößt. Ist mir völlig wumpe, worum es euch geht, das IST Diskriminierung, genauso wie Frauenparkplätze. Ich finde Frauen sollten die gleichen Rechte haben wie Männer eben a…

Ein Schritt nach links und ein Schritt nach rechts

Die Thüringen-Tragödie, die angeblich ein Angriff auf die Demokratie seitens der AfD war, hat wie es aussieht Björn Höcke mehr geschadet als geholfen. Passend zum Zeitgeist wäre mittlerweile sogar auf Bundesebene eine Regierung bestehend aus Linken, Sozialdemokraten und Grünen denkbar. Verständlich, denn den Mainstream-Medien war jedes Mittel recht, um die AfD als demokratiefeindlich darzustellen. Das wiederum kann man sehen wie man will, aber wenn ich Thüringer wäre, würde ich auch nicht gerne von jemandem repräsentiert werden, der nichts gegen zum Beispiel die importierte Clan-Kriminalität machen will.
Was mich jedoch sowohl bei den Linken als auch bei den Rechten schockiert, sind ihre Mittel und Wege ihrer Meinung Gehör zu verschaffen. Sowohl Thomas Kemmerich (FDP) als eben auch Bodo Ramelow werden seit der Wahl aufs Übelste beschimpft und bedroht. Das geht gar nicht, scheißegal was man für eine Abneigung gegen die Politiker hat.

Der allgemeine Linksruck der Gesellschaft hat sich …

Damals, als in Talkshows noch geraucht wurde

Verdrossenheit ist heute allgegenwärtig. Egal, wo man hinschaut sind die Leute politikverdrossen, medienverdrossen und vor allem die etablierten Instanzen in unserem Staat scheinen zunehmend an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Sei es nun die marode CDU, die mittlerweile zu einer SPD in schwarz-rot-orangen Gewand verkommen ist oder die SPD selbst, die man kaum noch mehr von den Linken unterscheiden kann. Wo früher noch Freiheit und Lebenslust das Programm der Parteien prägten, herrscht heute eine Zunft von Weltverbesserern und Genussfeinden.
Das entspricht dem Zeitgeist, der den Menschen klar macht: es kommt nicht darauf an wie schön euer Leben ist, es geht nur darum wie alt ihr werdet. Wo früher das Rauchen zur Politik dazugehörte wie das Amen in der Kirche, greifen nun schon seit Jahrzehnten Rauchverbote massiv in die Freiheit eines jeden mündigen Bürgers ein. In den 70ern und 80ern war das alles komplett anders. Es wurde gesoffen, geraucht, gehurt und trotzdem war man anständig.  Die …

Die Demokratur hat sich entlarvt

Ich denke, ich muss niemandem mehr erklären, was in Thüringen die letzten Tage vorgefallen ist. Der FDP-Mann Thomas Kemmerich wurde kurzerhand von der CDU und der AfD zum Ministerpräsident des Freistaats gewählt. Dieser Coup, der höchstwahrscheinlich von Björn Höcke inszeniert wurde, hat bei vielen Leuten Panik ausgelöst, da am 23. Januar 1930 zum ersten Mal ein Mitglied der NSDAP Ministerpräsident eines Bundeslandes wurde. Dieser Herr, namentlich Wilhelm Frick, wurde von vielen nun mit Thomas Kemmerich gleichgesetzt. Ich halte das für groben Unfug. Wenn Thomas Kemmerich Thüringens Ministerpräsident bleiben würde (was er nicht tut), wäre er auf das Wohlwollen von Björn Höcke und der AfD angewiesen, das ist richtig. Und ja, Björn Höcke und sein "Flügel" sind rechts, wenn nicht gar in Teilen rechtsextrem. Dennoch ist die Gleichsetzung der NSDAP mit der AfD hanebüchener Schwachsinn. Damit relativiert man die Taten der NSDAP und das nur um die AfD zu diffamieren. Das Ziel Höcke…