Die Klima-Aktivistin, die nichts zu sagen hat, aber trotzdem im Gespräch sein will

Das unbeschnittene Bild vom Weltwirtschaftsforum mit bekannten Klima-Aktivistinnen wie Luisa Neubauer und Greta Thunberg.


Jeder weiß wie hart das Leben als Klima-Aktivist doch sein kann. Angetrieben von einer seltsamen Kombination aus unreflektiertem Gebrabbel und einer „Nur ihr seid dran schuld“-Mentalität stapfen sie von der Uno zum Weltwirtschaftsforum und segeln mit ihren Booten rund um die Welt. Den Leuten gefällts, der Presse sowieso. Die setzen sich ja für das richtige ein, da kann doch keiner was dagegen haben, so der Tenor der Mehrheit in der Gesellschaft. Aber in der Geheimrezeptur um ein erfolgreicher Klima-Aktivist, pardon, eine erfolgreiche Klima-Aktivistin (die sind ja eh alle weiblich) zu werden, steht noch was ganz anderes: immer dort über Rassismus reden, wo keiner ist. Das hat auch die aus Uganda stammende, wie es Donald Trump sagen würde, Apokalyptikerin Vanessa Nakate erkannt. Ein Fotograf der US-Presseagentur Associated Press (AP) schnitt sie aus einem Bild bei dem Weltwirtschaftsforum WEF heraus. Die öffentliche Empörung kam natürlich erst als Nakate das auf ihre Hautfarbe zurückführte. Mensch Maier, diese Presseheinis sind doch echt alle Rassisten!
Endlich redet man über Vanessa Nakate, im Schatten von Greta und co. steht sie dennoch.

Sie herauszuschneiden war freilich ein Fehler und die Agentur hat sich auch bei ihr entschuldigt, das genügt der Aktivistin aber natürlich nicht. Im SPIEGEL-Interview (hier zu finden) erklärt sie, dass sie eine öffentliche Entschuldigung fordere, da das beschnittene Bild viele schwarze Mitbürger verletzt habe. Für mich ist es auch nicht ganz nachvollziehbar, warum der Fotograf sie aus dem Bild herausgeschnitten hat (ich hätte das eher bei Greta Thunberg gemacht, die versaut mit ihrer Mimik schon jede gute Geschichte), aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass sich davon ernsthaft jemand diskriminiert gefühlt hat. Der in Amerika weit verbreitete Hass auf Schwarze ist grauenvoll und ein Armutszeugnis für die gesamten vereinigten Staaten, jedoch verstehe ich nicht wie man so ein Thema so künstlich aufbauschen kann.
Greta Thunberg sieht in Luisa Neubauer wohl sowas wie störende Konkurrenz. 

Aufgefallen sind Greta, Luisa und Konsorten beim Weltwirtschaftsforum vor allem durch ihre leeren Worthülsen. Als dann Greta ihrer deutschen Konkurrenz wiedersprach, als diese sagte, man habe nur noch ein Jahr Zeit, um die Erde zu retten, wurde es urkomischer als bei jedem Kabarett. Schade nur, dass aus Gretas entsetztem Kopfschütteln nicht noch ein handfester Schlag ins Gesicht wurde, so ein kleiner Zickenkrieg hätte sich sicher gut in den Schlagzeilen gemacht. Da dieses Skandälchen aber der Klimabewegung schadete, brauchte man wieder eines, um sich selbst ins positive Licht zu stellen. Und glaubt mir Freunde, Rassismusvorwürfe sind der heiße Scheiß in unserer heutigen Zeit. Noch geiler wäre es gewesen, wenn Nakate dem Fotografen sexuelle Belästigung vorgeworfen hätte. Verschenktes Potenzial, mein Mädel! Du musst noch einiges lernen.
Im Übrigen gibt die Aussage des Fotografen sie wäre zu weit links gestanden durchaus Sinn. Aber in den Augen von Vanessa Nakate ist das Motto: Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Wenn einer von euch da draußen auch plant Klima-Aktivist zu werden, kann ich euch gerne ein Tutorial anbieten. Eigentlich muss man all das können, was man als geldgeile YouTuber-Sau auch können muss; nämlich viel plappern und nichts sagen.

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