Kleine Kinder als Opfer der ultra-liberalen Bewegung

Kleine Kinder feiern Karneval, dagegen gibt es doch nichts einzuwenden.

Karneval, Fasching, Fasned oder wie auch immer man die "fünfte Jahreszeit" nennen mag, ist eine Tradition, die seit Jahrhunderten in Deutschland gehegt und gepflegt wird. Der Spaß daran, in eine andere Rolle zu schlüpfen und einfach für eine Nacht jemand anders zu sein, ist ungebremst und wird Jahr für Jahr zelebriert. Doch wie hätte es anders sein können?  Auch diese Tradition ist natürlich wieder "rassistisch". In einer Erfurter Kita (Quelle) kam man deshalb zu dem Entschluss, Kindern diesen Spaß am Rosenmontag zu verwehren, da das Verkleiden den Kindern Stereotype beibringen würde, die andere Menschen verletzen. Wer sich als Indianer oder Eskimo (ich schreibe ganz bewusst nicht "Inuit") verkleidet, passt einfach mal so gar nicht in unsere tolerante und liebe Welt, in der sich jeder lieb hat. Mit Kostümen würde man "die Komplexität der Welt reduzieren". So ganz konsequent ist man allerdings nicht, denn eine frühere Faschingsfeier im Januar sollte Abhilfe schaffen, nur in der Karnevalswoche wird den Kindern eben diese Tradition verwehrt. Bravo gemacht.
Kinder lieben es sich zu Verkleiden, doch das soll ihnen nun verwehrt bleiben.

Jegliche Tradition, die unser Land noch hat, soll uns von irgendwelchen angeblichen Menschenfreunden und Antifaschisten genommen werden. Die Antifa hat zwar nicht dazu beigetragen, dass Kitas mittlerweile schon Kindern ein Weltbild indoktrinieren, das fernab von gut und böse ist, aber auch sie spucken auf unsere Traditionen. In der Jugend sollte man Spaß haben, doch Spaß ist leider etwas, das vielen Leuten heutzutage kein Begriff mehr ist. Auch ich erwische mich dabei, wie ich mir ernsthaft Gedanken darüber mache, ob ich nicht besser jeglichen Humor aus meinem Blog verbannen sollte, denn Humor ist für viele eine Fremdwort. Das ganze wird wie immer mit der leidigen Gender-Debatte abgerundet. Man trainiert keinem Jungen Sexismus an, wenn man ihm klar macht, dass es einfach wider seiner Natur ist, sich an Fasching als Hexe zu verkleiden oder einen Puppenwagen zu schieben. Das Ziel ist mittlerweile eh ganz eindeutig: eine Auflösung der Geschlechterrollen und eine systematische Gleichschaltung, die bei Kindern natürlich am besten funktioniert, weil die noch schön dumm und beeinflussbar sind.
Gegen eine schöne Indianerin hat doch niemand was!

So fordern viele Gutmenschen nun, man solle an Fasching nur noch Persönlichkeiten und keine Minderheiten verkörpern. Verdammte Axt, ich will mich so verkleiden wie ich will! Es gibt No-Gos und die gab es schon immer, nur gehören Kostüme im Allgemeinen schlichtweg nicht dazu. Was sollen denn kleine Kinder über ihre Eltern denken? Nicht nur deutsche Traditionen werden hier mit Füßen getreten, sondern auch unsere Vorstellung zu leben. Wir haben nur ein Leben und das lassen wir uns nicht kaputt machen von irgendwelchen Gleichmachern, die in jeder Kleinigkeit einen Angriff auf die Menschlichkeit sehen.

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