Wenn Klima-Hysteriker vom Holocaust reden

Noch ist er ein Teil der Hamburger Linken, doch die wollen Tom Radtke so schnell wie möglich los haben. 

Ja, die Zeit ist gekommen, ich muss auch mal die Linken loben. Zumindest die Partei „Die LINKE“, denn die haben sich tatsächlich mal für etwas stark gemacht, dass ich unterstütze. Der Hamburger Linke-Kandidat Tom Radtke und selbsternannte Klima-Aktivist hat es doch tatsächlich gewagt am Auschwitz-Gedenktag auf Twitter von einem „Klima-Holocaust“ zu sprechen. Ja, richtig gehört: Klima-Holocaust. Das ist unfassbar. Wie um alles in der Welt kann man die industrielle Vernichtung von Menschenleben mit der Erwärmung der Erde gleichsetzen? Niemand hat sich jemals dafür eingesetzt, dass Menschen aufgrund des Klimawandels eines elendigen Todes sterben. Mir ist schon klar, was mit den Aussagen gemeint ist, aber in meinen Augen relativiert und verharmlost das den Holocaust in einer Art und Weise, die man sonst nur aus NPD-Kreisen gewohnt ist. Das alles ist jedoch nicht genug! Zitat von Tom Radtke: „Die Nazis gehören auch zu den Klimasünder*innen, da ihr Vernichtungskrieg und ihre Panzer riesige Mengen an C0² produziert haben“. Das ist in den Augen von Radtke wahrscheinlich das verwerflichste, was die Nationalsozialisten damals gemacht haben. Der Rassenwahn, der damals Abermillionen das Leben kostete, ist da überhaupt nicht der Rede wert, schlimm ist nur die Öko-Bilanz des dritten Reiches. Vielleicht war Hitler ja sogar Dieselfahrer? Man weiß es nicht.
Der erste der insgesamt drei wirren Tweets von Tom Radtke.
Nun ist die nächste Haltestelle für Tom Radtke allerdings, wie es aussieht, der Parteiausschuss. Selbst meine Lieblinge von Fridays for Future haben sich starkgemacht und wollen diesen Untergangspropheten nicht mehr in ihren Reihen sehen.  Ich hätte von der Greta-Sippschaft nie und nimmer so etwas wie Courage oder Vernunft erwartet. Freunde, ich bin geläutert! Tom Radtke seinerseits verhält sich allerdings wie ein kleines bockiges Kind und hält es nicht einmal für angebracht seine Tweets zu löschen. Die Krönung des Ganzen ist allerdings das Statement zu dem Ganzen vom deutschen FFF-Aushängeschild Luisa Neubauer: "Ich kenne Tom Radtke nicht, stimme seinen Aussagen in keiner Weise zu und frage mich warum ein solcher Nonsens mit einem Foto von u.a. mir verbreitet wird." Das ist schon ne klare Ansage. Zumal Tom Radtke auf seiner Homepage schreibt: „Gemeinsam mit meiner Freundin Luisa Neubauer organisierte ich (…) Fridays for Future und den Aufbau der Klimabewegung in unserer Stadt.“ Entweder leugnet Luisa Neubauer ihre Freundschaft zu Tom Radtke oder der Typ hat gehörig eins an der Klatsche.
Auf der Homepage von Tom Radtke stehen auch viele Ungereimtheiten.
Eins steht auf jeden Fall fest: wer den Klimawandel mit dem Holocaust gleichsetzt, sollte ernsthaft seine geschichtliche Bildung auffrischen. Solche Aussagen sind peinlich und unfassbar beschämend für die Linken und Fridays for Future. Die haben zwar richtig reagiert, doch das offenbart was für Leute sich in deren Kreise herumtreiben. Ziemlich denkwürdig. 




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