Das Klimafasten kann beginnen!

Die evangelische Kirche ruft zum "Klimafasten" auf.

Die Klima-Hysterie greift weiter um sich und macht mittlerweile nicht mal mehr vor der evangelischen Kirche halt. So ruft diese nun dazu auf, vom Aschermittwoch bis hin zum Ostersonntag fürs Klima zu fasten (Quelle). Ich persönliche halte vom Fasten nur wenig, da ich zwar auf dem Papier katholisch bin, aber ohnehin alsbald aus der Kirche austreten möchte und ein eher atheistisches Weltbild vertrete. Wer fasten will kann das gerne machen, schaden kann es jedenfalls nicht. Lächerlich finde ich nur, dass hier der Glaube für den Klimaschutz instrumentalisiert wird.
Fasten für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit tut Leib und Seele gut: Spüren und erleben, was ich wirklich brauche und was wirklich wichtig ist für ein gutes Leben im Einklang mit der Schöpfung.
Puh, das ist harter Tobak. Die Bewegung "Fridays for Future" befindet sich ja schon im sekten-ähnlichen Terrain, das hier ist jedoch noch mal eine Stufe krasser. Mit dem Aufruf zum "Klimafasten" jagt man schlagartig Evangelen, die beispielsweise während dieser Zeit nur auf Alkohol oder Zigaretten verzichten, ein schlechtes Gewissen ein. Das ist aus deren Sicht dann wahrscheinlich legtim, denn (wie wir alle wissen): der Zweck heiligt die Mittel. Das hier ist mehr als nur ein Appell an die Vernunft der Menschen, das ist reine Panikmache! Der Klimawandel existiert und wir müssen etwas dagegen machen, das sehe ich ein. Diese Penetranz, mit der mittlerweile die Agenda "Klimaschutz" verfolgt wird, geht mir allerdings viel zu weit.

Der ökologische Fußabdruck spielt beim "Klimafasten" freilich auch eine Rolle. 


Aber gehen wir mal näher auf das eigentliche "Klimafasten" ein. Angenommen ich hätte wirklich Interesse das durchzuziehen, was würde mich da erwarten? Naja, ein ziemlich straffes 7-Wochen-Programm. In der ersten Woche geht es um den "ökologischen Fußabdruck", der, sofern man nicht gerade wie eine Sockenstricker-Oma ohne Strom und Wasser lebt, bei jedem zu hoch ist. Die zweite Woche beschäftigt sich dann mit dem allgemeinen Energiesparen, die dritte mit dem Retten von Lebensmitteln, die vierte mit Elektronikkonsum, die fünfte mit nachhaltigem Reisen, die sechste mit plastikfreiem Leben und die siebte widmet sich "gemeinsamen Veränderungen", anders ausgedrückt der Indoktrinierung von Freunden und Familie. Das klingt doch nach Spaß, oder?
Anstatt sich auch noch, so ganz nebenbei, mit Problemen wie der Arbeitslosigkeit, Altersarmut oder ähnlichem zu befassen, dreht sich wieder einmal alles nur um den Klimawandel. Das hat auch einen Grund: Kirchen werden für Jugendliche und junge Erwachsene zunehmend irrelevanter, also versucht man die "Fridays for Future"-Kiddies auf eine raffinierte Weise zurückzubekommen. Bei der derzeit vorherrschenden Panik könnte dieser Plan sogar aufgehen. Wie bei so vielen Thesen der selbsternannten "Weltretter" geht es hier um Glaube, nicht um Wissen. Ich glaube, dass... ach ne, glauben tut man ja in der Kirche.