Der bessere Weg das Klima zu schützen

Der neu gegründete Verein "Comedy for Future" will humoristisch dem Klimawandel den Kampf ansagen.

Oft stellen mir verschiedenste Leute die Frage wie ich denn die Umwelt schützen und auf den Klimawandel aufmerksam machen würde. Zugegebenermaßen bezweifle ich, dass wir viel gegen dieses Problem ausrichten können, aber das tut auch nichts zur Sache. In jedem Fall habe ich genug von biederen Verbots-Parolen und stocksteifen Aktivistinnen, die vor fünf Jahren wahrscheinlich noch nicht mal wussten, dass es den Klimawandel gibt. Das geht nämlich auch anders, wie insgesamt 17 prominente Comedians am 22. April in der Kölner Lanxess Arena unter Beweis stellen wollen. Die Leute haben leere Worthülsen satt. Es wird Zeit für Entertainment, ganz ohne den erhobenen Zeigefinger irgendwelcher Wichtigtuer. Moralapostel ade- es wird Zeit für ein wenig Humor!
Das sind sie, die 17 Komiker, die am 22. April das Publikum, aber nicht der Erde einheizen wollen.
Denn ich bin der Meinung Umweltschutz ist ein wichtiger Punkt. Viele werfen mir vor, ich würde den Klimawandel leugnen und dem möchte ich ganz klar widersprechen. Den Klimawandel gibt es, das ist wissenschaftlich belegt. Die einzige Frage, die sich mir stellt, ist, ob wir etwas damit am Hut haben. Ich weiß es nicht, ihr wisst es nicht, man kann in diesem Zusammenhang nur mutmaßen. Ich habe nur keine Lust mein Leben von heute auf morgen um 180 Grad zu drehen. Auch in zehn oder vielleicht zwanzig Jahren will ich noch so leben wie ich möchte und nicht von einem totalitären Staat zugunsten des Klimas beherrscht werden. Humoristisch auf Probleme aufmerksam zu machen war noch nie ein Fehler, da ich sowieso eine exponentiell ansteigende Humorfeindlichkeit in unserer Gesellschaft bemerke. Messias Gretel haut doch keinen mehr vom Hocker, auch keine überzeugte Öko-Fritze.

Was jedoch unumstritten lustig ist, ganz abseits von Comedy, ist die Tatsache, dass meine Befürchtungen, "Fridays for Future" würde mittlerweile mehr einer Sekte denn einer Bewegung gleichen, absolut wahr sind. Im oben eingebetteten Video berichtet die 14-Jährige Sina, eine ehemalige Pressesprecherin von "FFF" in Nordrhein-Westfalen, wie sie durch vorgegebene Antworten ihre eigene Meinung nicht mehr sagen durfte. Demokratie-Freunde, die also auf diktatorische Maßnahmen zurückgreifen. Aus der Geschichte sollte man mittlerweile gelernt haben und wissen, dass der Zweck niemals und zwar wirklich niemals die Mittel heiligt. Egal, schaut euch das Video an, die 40 Minuten lohnen sich.
Wie so oft allerdings (und ich bin gottfroh, dass das hier niemanden stört) schweife ich ab. Die Aktion "Comedy for Future" finde ich als Gegenentwurf zum langweiligen und nervigen Greta Thunberg-Gefasel ziemlich gut und ich bin gespannt was daraus wird. Klar ist jedoch, dass auch hier der ein oder andere Schwachsinn beheimatet sein wird, den ich dann wahrscheinlich höchst feierlich in meinem Blog zerreißen werde. Den Namen der Aktion finde ich aber ehrlich gesagt grottig, erinnert mich zu sehr an diese eine Sekte mit Pipi Langstrumpf als Maskottchen.

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