Wenn der Gender-Wahn kein Ende nimmt

Das Cover des "SPIEGEL" 05/2020 zeigt den Rapper Gzuz.

Seriöser Journalismus ist wichtig- ich denke, das ist jedem klar. Nur wird in der heutigen Zeit politische Korrektheit gerne mal mit Seriosität gleichgesetzt. Der "SPIEGEL" zum Beispiel hat ein Problem mit deutschem Gangsta-Rap, den er in seiner Titelgeschichte aufs übelste kritisiert und so einen Keil zwischen Alt und Jung treibt. Deutschrap ist zwar mittlerweile im Mainstream angekommen, politisch korrekt ist er aber nicht. Oder habt ihr schon mal von einem Rapper gehört, der in seinen Texten wild umher gendert? Ich auch nicht. Der "SPIEGEL" dagegen gendert ab sofort grundsätzlich (Quelle). Akademikern gefällt es nun mal viel mehr, wenn ihre Lieblingsleküre sich an jede noch so dämliche Anti Diskriminierung-Vorgabe der vermeintlich progressiven Bewegung hält. Hier wird jedes Bashing verurteilt, jedoch bloß nicht, wenn es aus den eigenen Reihen kommt. Das die deutsche Sprache mit diesem Gender-Bullshit fast schon vergewaltigt wird und meine Augen schmerzen, wenn jemand Wörter wie "Polizist*in" in einem Artikel verwendet, ist da völlig egal, denn es geht hier wie immer nur um das Problem der sinkenden Auflage. Wer sich nicht anpasst, ist schneller weg als man das Amen in der Kirche aussprechen kann. Das weiß auch der "SPIEGEL".
Auch Jürgen von der Lippe hat genug von der "Gender-Scheiße".

Kluge Köpfe wie Jürgen von der Lippe, denen klar ist, dass es sich bei diesem Papperlapapp nur um Scheiße handelt, kommen beim "SPIEGEL" natürlich nicht gut weg (Quelle). Wenigstens gönnen sie ihm ein Interview, seine Meinung darf er im Blatt also loswerden. Das ist aber eigentlich auch schon alles, denn anhand der Wortwahl wird klar: dieses politisch inkorrekte Gebrabbel hat in einer Welt des chronischen Gleichmachertums keinen Platz. Es ist traurig, was aus dem größten deutschen Nachrichtenmagazin geworden ist. 

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