Wenn Gewalt mit Gewalt bekämpft wird

Nach dem Attentat in Hanau laufen die Antifanten zur Höchstform auf. 

Gewalt ist immer scheiße, egal, warum auch immer sie ausgeübt wird. Das grauenvolle Attentat des wahnsinnigen Tobias Rathjen hatte nicht nur während des Wahlkampfes erschreckende Folgen für die AfD. So wird es von der Gesellschaft absolut toleriert, wenn Graffitis wie "Nazis töten!" oder "AfD angreifen!" an die Wände gesprüht werden, der Stadtverwaltung ist es natürlich auch ganz gleichgültig. Das Bild oben wurde in Duisburg geschossen, wo die AfD nun anscheinend vogelfrei ist. "Nazis töten!" ist derzeit eine beliebte Redewendung bei Linksradikalen, denn einerseits könnte es bedeuten, dass Nazis Menschen töten oder bei anderer Auslegung, dass man Nazis töten sollte. Letzteres ist eine Aufforderung zum Mord und damit illegal. Außerdem ist es eine widerliche Unterstellung, dass alle AfD-Mitglieder "Nazis" wären. Das trifft vielleicht bei rechtsextremen Parteien wie der NPD zu, aber um die geht es hier offenkundig nicht.
In Kreisen der Antifa steht es außer Frage, dass die AfD der "geistige Brandstifter" Tobias Rathjens war und somit Schuld an dem Amoklauf sei. Ich bin das Thema mittlerweile leid, denn es ist einfach nur noch lächerlich. Diese Antifanten sind der ernsthaften Überzeugung, dass es eine gute Idee wäre Gewalt mit Gewalt zu bekämpfen. Tolle Sache auf jeden Fall! Die Behauptung, dass die ultra-liberalen Linken keine Ideologie hätten, ist Unfug. Verschiedene politische Meinungen gehören eben in eine funktionierende Demokratie, aber eben nicht in einen Kommunismus mit Block-Parteien.
Alexander Gauland versucht zu deeskalieren.
Unterdessen hat sich der Fraktionsvorsitzende der AfD im Bundestag, Alexander Gauland, stark von rechtsextremem Gedankengut distanziert (Quelle).
...auch wir haben uns manchmal in der Wortwahl vergriffen. 
Früher wurden AfDler vorrangig als "Rechtspopulisten" bezeichnet, mittlerweile sprechen viele allerdings schon von "Faschisten" oder "Nazis". Niemand will das sich das wiederholt, was in den Jahren 1933 bis 1945 passiert ist. Wir vergleichen hier Äpfel mit Birnen. Und selbst wenn man der Meinung ist, die AfD sei eine Gefahr für unsere parlamentarische Demokratie, dann ist Gewalt nichtsdestotrotz keine Lösung. Gewalt ist nie eine Lösung. 

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