Auf der Suche nach der Wahrheit

Mit Merkels Politik ist nicht jeder einverstanden.

Wenn man sich derzeit die Tageszeitung seiner Wahl durchliest, so wird man des öfteren über Artikel mit Überschriften wie "Noch nie war die Bevölkerung so zufrieden mit der Bundesregierung" stoßen (zum Beispiel so einen). Das rührt wahrscheinlich daher, dass wir die Corona-Pandemie bisher noch ganz gut im Griff haben, verhältnismäßig wenig Menschen infiziert oder gar gestorben sind und unser Gesundheitssystem noch intakt ist. Und sind wir mal ehrlich: darüber kann man wirklich froh sein. Das ist in anderen Ländern wie Italien überhaupt nicht der Fall. Dennoch werden die Rufe, die eine Lockerung des Lockdowns fordern, immer lauter. Zwar dürfen jetzt deutschlandweit Läden bis zu einer Größe von 800m² öffnen, für die nachtaktiven Kneipengänger in unseren Scharen ist das allerdings nur ein äußerst schwacher Trost. Auch das Versammlungsverbot ist weiterhin in Kraft, doch bieten lassen will sich das nicht jeder. Was folgt sind Demonstrationen gegen eine "Corona-Diktatur", die in den Augen einiger Menschen schon längst besteht. Ich persönlich würde vielleicht noch nicht von einer Diktatur sprechen, da ich Sinn und Zweck der Vorschriften schon nachvollziehen kann, dennoch begegne auch ich der Tatsache, dass den Menschen ihre Freiheitsrechte nur so wenig wert sind, mit Schrecken. Denn die Mehrheit scheint mit der Politik der Bundesregierung ja uneingeschränkt zufrieden zu sein.
In Südafrika kämpft man rigoros gegen die Verbreitung des Virus.

Das die Corona-Krise irgendwann auch von all den gequälten Gesundheitsaposteln dieser Welt genutzt werden würde, war klar. In Südafrika beschloss man kurzerhand ein totales Alkohol- und Zigarettenverbot, denn man wolle die Krankenhäuser nicht unnötig überlasten. Das Zigaretten-Verbot soll nur noch bis zum 1. Mai währen, das Alkohol-Verbot wohl noch bis zum Ende der Pandemie. Würde man eine solche Prohibition auch in Deutschland umsetzen, wäre mir klar: das hier geschieht nicht zum Wohle des deutschen Volkes, sondern um andere Ziele, die schon seit Jahren verfolgt werden, schneller erreichen zu können. Es sind die feuchten Träume eines jeden WHO-Mitarbeiters: kein Tabak, Alkohol oder Zucker mehr. Nur um den Menschen ein unendlich langes Leben voller Unversehrtheit zu garantieren. Doch wenn sich das dann Leben schimpft, weiß ich wirklich nicht, ob ich dann nicht lieber tot wäre. 
Niemand weiß wie es nun weitergeht. Ein kleiner Hoffnungsschimmer könnte der 6. Mai in Deutschland sein: vielleicht folgt eine Lockerung des Kontaktverbots. Eine Verschärfung wäre auch nicht undenkbar. Aber eins ist sicher: auf Dauer geht ein solcher Lockdown nicht gut. 

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