Sei keine Pussy, sei eine Power-Vagina!


Leidet der Feminismus unter der Corona-Krise?

Machen wir uns nichts vor: das Thema Feminismus ist in der heutigen Zeit omnipräsent. Überall werden wir darauf aufmerksam gemacht, wie schlecht es doch um die Gleichberechtigung steht und "Entertainer" wie Joko und Klaas nutzen ihre Sendezeit, um auf weltbewegende Probleme wie Dickpics aufmerksam zu machen. Ich würde es als Frau wahrscheinlich auch nicht allzu geil finden, wenn ich mir jeden Tag die Pullermänner von irgendwelchen dahergelaufenen und dazu noch dickbäuchigen Hinterwäldlern anschauen müsste, das gebe ich ganz offen zu. Dennoch gibt es auch die Möglichkeit solche primitiven Balzversuche ganz altmodisch zu ignorieren und die Übeltäter zu blockieren. Doch gerade in der Corona-Zeit scheint es um den Feminismus wieder sehr schlecht zu stehen. Wir fühlen uns zurückversetzt um ein paar Jahrzehnte, Frauen stehen wieder hinter dem Herd, kümmern sich um das Wohlergehen kleiner Racker, die sie noch einige Jahre zuvor voller Elan und vor Zuversicht triefend aus ihrer Vagina gepresst haben, in der Hoffnung eines Tages die Mutter des realen Daniel Düsentrieb zu werden. Da ein Physik-Studium bei einem Kleinkind normalerweise noch keine Option ist und eben dieses Kleinkind mehr Aufmerksamkeit braucht als feste Nahrung, ist es während eines Lockdowns doch gar nicht mehr so einfach eine emanzipierte Power-Frau zu sein. Was nun gefordert wird, ist wirkliche Power, die ein Mann, der im Home-Office von einer Skype-Konferenz zur nächsten pendelt, nicht aufbringen kann. Versteht mich nicht falsch: ich will dieses konservative Rollenbild nicht auch noch glorifizieren, aber es scheint zu funktionieren und Bestand zu haben. 
Wer hat hier die Hosen an?

Frauen wollen nicht mehr dominiert werden. Frauen wollen dominieren. Aktiv sein. Doch beim Sex ist das weibliche Geschlecht eben passiv. Das ist eben so, das lässt sich auch nicht ändern. Nur sollte man das auch akzeptieren. Es gibt von der Natur vorgeschriebene Rollenbilder, die mal mehr, mal weniger auch heute noch Anwendung finden und zwingend notwendig sind. Meiner Meinung nach sind Frauen eben etwas anderes als Männer. Eine Frau, die sich verhält wie ein Mann, will etwas sein, was sie nicht ist. Und daran hat sich auch in der Corona-Krise wenig geändert. Nicht jedes Mädchen wird später einmal zur Power-Frau und das ist auch okay so. Was ist denn daran schlimm eine Pussy zu sein? Es ist schließlich auch nicht schlimm eine Pussy zu haben. 

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